Erst gegen Mittag, wir haben noch mit den zwei geklauten Std. zu schaffen, düsen wir los und haben dann doch einen guten Nordwest Wind. Ich schrubbe erst mal die schwarz gewordenen Fender, weil sie an der Kaimauer an dicken schwarzen Fendern hingen. Wir kreuzen die Küste Richtung Norden hoch und am Cap schläft der Wind dann ein. Wir wollen bis in eine Bucht bei Kassiopi.

An schönen Sandsteinfelsen vorbei entdecken wir plötzlich ein Häfchen vor Ronda. Leider schaffen wir es auch nicht mit zwei Anläufen durch die versandete Einfahrt zu kommen, also weiter.

Es ist dunkel als wir in eine kleine Bucht bei Kassiopi einbiegen, die Lichter locken Robert und bald erkennen wir eine mit Dreiarm Straßenleuchten beleuchtete Einfahrt gerade voraus. Wir fahren ganz rein aber dort am Ende ist es zu flach. Ein Pärchen bedeutet uns direkt neben der Einfahrt fest zu machen. Dort angelegt, schaut Robert mit einer Taschenlampe ins Wasser und entdeckt direkt neben unserem Ruderblatt einen dicken Felsen und einen weiteren an der Seite. Da haben wir noch mal so richtig Glück gehabt. Also Schiff drehen und so geht’s. Während dem Anlegen kommt noch jemand und sagt uns das was wir schon wissen, nicht so weit nach vorne.