Der Wind baut sich angenehm am Vormittag auf und wir fahren in der großen Bucht am Land entlang um auch etwas sehen zu können. Fantastisch aber auch leicht beängstigend anzusehen sind die Wolkengebilde die sich hinter uns zu einem Regenwetter zusammenschließen, vor uns noch riesige Blumenkohlwolken. Noch sind wir in hab Acht Stellung obwohl wir wissen, dass der meiste Wind bei einem gänzlich Wolken losen Himmel weht.

Es kommen dann auch ein paar Böen und das Beste ist, der Wind dreht genau so wie wir ihn brauchen. Am Kap ist dann alles anders, es empfängt uns eine kabbelige Welle bei einem Vorwindkurs, gar nicht lustig. Als dann der Wind auch noch einschläft die Welle aber bleibt, schaukeln wir unter Motor Richtung Paxos, zum Glück ist es nicht mehr weit. Über Funk haben wir noch was von 5-6 Bft gehört, aber hier macht der Wind ne Pause. Die Welle schiebt uns in die Bucht, die wirklich sehr schön aussieht.

Ein deutsches Boot mit TO Stander liegt schon drin. Wir lassen den Anker auf ca. 3m über Grund fallen. Noch schaukelt es durch die Brandung ganz gut, aber in 3 Stunden ist der Spuk vorbei.

Eine kleine Bucht bei Paxos