Als erstes, ja unsere Website ist schon online, nein, sie ist noch nicht ganz fertig. Gut Ding braucht Weile…

Unsere Kanalfahrt bis zum jetzigen Standort Travemünde, ich bin gerade wieder durch die Einfahrt eine große Fähre abgelenkt, die sich fast zum Anfassen, leise durch die Trave schiebt. Es ist die Finnmaid, schöner Name. Aber die gibt es auch noch: Robin Hood Nils Holgerson und Peter Pan, schön ne?

Fähre Robin HoodFähre Nils HolgersonFähre Peter Pan

 Also, wir waren im Hafen Graf Bismarck, ihr wisst noch? Da wo es so schweinekalt und einsam war, längst vergessen. Wenn ich nicht täglich unser Logbuch und diverse Notizen hätte, es würde alles Erlebte im Nirwana verschwinden. Die Tage verfliegen und nichts von dem, was wir geplant haben zu erledigen, kann abgehakt werden, da ständig irgend etwas anderes dazwischen kommt, oder gelebt werden will.

Es geht weiter mit den tollen und erlebnisreichen Schleusenerfahrungen. Von Schleuse zu Schleuse wird man ja routinierter, aber Achtung, keine ist wie die Andere. Also geht es am Morgen zur nächsten Schleuse in Wanne-Eickel an der uns der Schleusenwärter mitteilt festzumachen bis er grünes Licht gibt. Okay, bis auf die Tatsache, das wir vom Sportbootfestmacher aus nicht die Lichter sehen konnten, ich sach noch: „Der wird uns ja wohl per Funk Bescheid sagen.“ Da meint Robert, lass uns losmachen und schauen, der sacht bestimmt nix. So war es dann auch, die Porz stand offen, dat Lämpchen auf grün und keiner sacht Bescheid. Gute Intuition von Robert. Danach Schleuse Herne-Ost mit dem freundlichen Hinweis des Schleusenwärters: „Macht mal an einem der ersten beiden Schwimmpoller fest, dann beutelt es Euch nicht so arg beim Wasser reinrauschen im vorderen Teil der Schleuse.“

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Hallo Ihr Lieben und frohe Ostern,

erst ein mal, herzlichen Dank für diese super Party, Eure tolle Hilfe, die gute Laune, die vielen guten Wünsche, die leckeren Mitbringsel, die Beiträge in unsere Bordkasse und und und. Wir waren echt überwältigt und es hat uns einen riesen Spaß gemacht mit Euch und der Band Szorglos zu feiern.

Wir haben es geschafft die Leinen zu lösen. Gestern um 13:00 Uhr war es dann endlich so weit. Nachdem am Vorabend noch der Elektriker bis 21:00 Uhr an Bord war und wir wild kreisend auf dem Wendebecken den Autopiloten, von uns “Hein Blöd” genannt, getestet haben und am nächsten Morgen dann noch der Wagen verkauft werden wollte, ging es endlich los. Ja, wir haben uns ziemlich stille vom Acker gemacht, aber auch nur, weil wir weder Tag noch Uhrzeit wussten. Wir wollten keinen Druck aufbauen, indem wir einen festen Termin setzten. Auch ein Teil unseres neuen Lebens. Bloß kein Stress, et kütt wie et kütt. Herzlichen Dank noch mal an alle die uns winken wollten, fühlt Euch herzlich gedrückt, wir holen das beim Zurückkommen nach;-)

Einsam im Hafen

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