31August

Cuxhafen – 31.08.

bootsmann 08 - August » 2012

Mal sehen, ob unsere Planung für heute aufgeht. Mit Beginn des auslaufenden Wassers, wollen wir um 14-15 Uhr starten um den wiederum angekündigten Nord/Nordwest auszunutzen. Es wird sonst langsam eng mit Lemmer, da ab Sonntag Südwest, also gegen an, vorausgesagt ist.

Also Duschen, Frühstücken, Bericht schreiben und noch mal schnell mit dem Leihfahrrad zum REAL. Auf der Fahrt dorthin entdecke ich einen Lagerverkauf der Firma Bahlsen mit sehr günstigen Preisen für so allerlei Naschwerk.

Das zulässige Gesamtgewicht für den Muli, wird wieder stark überschritten. So, jetzt kann es losgehen.

30August

Auf der Elbe – 30.08.

bootsmann 08 - August » 2012

Nach einer ruhigen Nacht, es sind nur wenige Schiffe an uns vorbeigefahren, sehe ich erst mal beim Blick aus dem Luk, dass unsere Nachbarn los fahren und im Steuerstand direkt über dem Ruder ein großer, bunter, lebender Papagei sitzt. Was es nicht alles gibt.

Wir machen dann los und tuckern die restlichen 20 km als wir im Funk hören, dass gleich die Sportboote geschleust werden. Robert gibt kurz mehr Gas um dann festzustellen es wird nicht mehr klappen, dann nehmen wir halt eine Schleusung später. Angekommen an der auch hier wieder “Alten Schleuse”, sehen wir gerade den letzten Segler in der Schleusenkammer verschwinden und das Tor geht zu. Auf der Suche nach einem Festmacher, sehen wir aus der Südschleuse der Alten Schleuse Schiffe herauskommen und ein Berufsschiffer davor, schleicht langsam rein. Robert meldet uns über Funk an, aber der Schleusenwärter sagt nur, dass er sich gleich zurückmeldet.
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Ich bin unruhig und stehe um 7 Uhr auf. Um 10 Uhr kommt der Computerspezialist mit unserem Navi-PC, angeblich soll alles laufen. Schnell noch in’s Internet, da meldet sich auch schon Monika auf skype. Wir tauschen die Neuigkeiten aus. Herr Burow, der PC-Doktor, ruft an, er wird sich etwas verspäten da sein Wagen zugeparkt ist. Als er kommt, schnell Läppi an und sehen ob alles funktioniert. Einwandfrei, wir sind glücklich.

Im laufenden Funk hören wir, dass gerade die Sportboote in den NOK geschleust werden, da haben wir halt Pech und müssen warten. Es ist leider mit langen Liegezeiten zu rechnen, da die “Alte Schleuse” (Sportbootschleuse) geschlossen ist. Wir machen trotzdem mal flugs los und fahren den Kilometer bis zur Schleuse, leider finden wir keinen Sportbootanleger. An der alten Schleuse machen wir dann fest und Robert sucht nach Informationen in den Schaukästen am Steg. Meine Bitte, uns doch beim Schleusenwärter anzumelden, hält er zum jetzigen Zeitpunkt für überflüssig. Ich verstehe mal wieder meinen Mann nicht. Wir sind doch da, wollen geschleust werden und der Schleusenwärter weiß nichts von uns. Als dann die Berufsschifffahrt einläuft und auch noch 3 Sportboote um die Ecke kommen, bin ich mit meiner Geduld am Ende. Robert ruft erst nach einer Diskussion mit mir den Schleusenwärter, der uns dann auch mitteilt, dass wir sofort schleusen können. Prima, das hätten wir auch eher wissen können, ohne Diskussion. Männer fragen halt nicht so schnell wie Frauen:-) Klar hätte ich auch an die Funke gehen können, aber leider habe ich da immer noch ein wenig scheu, weiß nicht warum, ist halt so. Wir haben also mal wieder richtig Glück im richtigen Moment am richtigen Ort zu sein. Die Schleusung ist dann ratzfatz erledigt und wir tuckern durch den Kanal. Immer wieder kommen uns Schiffe entgegen oder überholen uns.
In der Schleuse

In der Schleuse

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Frühes Aufstehen, denn wir haben viel vor und am Nachmittag kommt der georderte PC-Doktor. Wir fahren mit unseren Rädern zu AWN. Da wir dort aber nicht das Gesuchte finden, geht es weiter zum Busse Yachtshop. Der Weg zieht sich ewig, zum Glück ist es trocken. Herr Busse selbst, gibt uns ausführlich Auskunft auf alle unsere Fragen, so kommen wir endlich zu unserem Handfunkgerät und zu einem AIS Empfänger inklusive einem AIS Sendegerät (gesponsert bei Elfi), welches wir uns bei unseren Wachen anstecken können.
So "geht" man übers Wasser
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Wir schlafen einigermaßen aus und noch im Bett höre ich die lauten, spekulativen Gespräche unserer Nachbarn über uns und unser Schiff, ich kann mir ein Lachen nicht verkneifen.
Während ich beim Kaffee im Steuerstand sitze, klopft der Hafenmeister an. Er gibt mir alle wichtigen Infos, allerdings vergessen wir beide, nachdem wir ausführlich geschnackt haben, die bereits von mir bezahlten Duschmarken. Da ich seine Handynummer habe, informiere ich ihn kurz und er kommt auch tatsächlich noch mal im strömenden Regen angeradelt.
Wir machen einen Spaziergang, der jedoch aufgrund von Sturzbach ähnlichen Regenfällen sehr kurz ausfällt. Da bleibt uns nur die warme Dusche aufzusuchen. Am Nachmittag planen wir mit Hilfe des Internets unsere Erledigungen für Morgen. Der Internetempfang ist so leidlich, deshalb ziehen wir in den anderen Hafen näher zur Antenne um. Es ist das Becken im Hafen Duesternbrook direkt neben dem Millionenbecken.

25August

Auf nach Kiel – 25.08.

bootsmann 08 - August » 2012

Am Morgen macht sich Robert auf die Suche nach dem Hafenmeister. Als er auch beim dritten Versuch nur auf ein offenstehendes, leeres Büro trifft, legen wir ab. Es erwartet uns ein kräftiger Wind aus Südwest, so das wir mit Kreuzen gut vorankommen, allerdings geht es immer wieder durch den (DW), welcher stark befahren ist und auf der anderen Seite nah an die Küste von Langeland mit ihren Fischereigebieten.

Eine stark befahrene Route
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…das Wetter auszunutzen.

Stellnetze im Morgengrau bei Rödvig

Prophezeit sind 2-3 Bft. aus Südost, die können wir gebrauchen. Wir starten dann aber bei 0 Wind und mit uns eine Schar an Seglern, die das Gleiche hofften. Es soll heute durch den Ulfsund zwischen Sjaelland und der Insel Falster gehen, um dann in den Storstroem, nach Langeland zu gelangen. Wir fahren durch ein Gebiet, das man nur am Tage befahren sollte, da es ein Flachwassergebiet ist und man sich unbedingt an die Tonnen halten soll. Zuerst ist es sogar nur eine Baggerrinne. Vielleicht auch ganz gut, dass wir mangels Wind hier nicht Segeln können, da die Strecke sehr kurvenreich betonnt ist. Zudem ist die flachste Stelle mit 2,70 m bezeichnet und wir können auch auf beiden Seiten den sandigen, teilweise mit Seegras bewachsenen Grund in Augenschein nehmen. Es bleiben uns, mit einem Tiefgang von 1,60 m, ja noch etwas mehr als ein Meter Luft;-) Trotzdem sehr aufregend, weil man ja nie so richtig sicher sein kann, dass die Karten stimmen und die Tonnen richtig liegen.
Fasziniert bewundern wir das Naturschutzgebiet mit seinen flachen Inseln und den tausenden von Schwänen.
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23August

Hafentag – 23.08.

bootsmann 08 - August » 2012

Wir wettern ab und hoffen morgen auf weniger Wind und auch aus Süd. Immer wieder dicke dunkle Wolken aus denen ein starker Regen prasselt. Übrigens gebe ich mal wieder ein Päckchen auf, diesmal im Supermarkt und als Brief für ca. 7 €, da es als Päckchen ca. 30 € kosten würde und fast den Wert des Inhalts übersteigt. Da soll noch mal einer auf die Preise bei DHL und Hermes schimpfen;-)

Ausgeruht und munter raus auf See und o weh, es fällt der Wind aus Südwest mit 28 Knoten ein. Wir versuchen zu kreuzen, schaffen aber nur, wegen der starken Welle, 50 Grad am Wind, zu wenig um in das Fahrwasser vom Saeloeer Rev Richtung Ulvsund zu gelangen und auch zu gefährlich, da wir über das 2,30 m Flach in der Einfahrt müssen, bei der Welle keine Chance. Wir drehen entnervt ab und fahren zurück in den Hafen Rödvig. Dort zeigt uns das Wetterprogramm Starkwind von bis zu 60 Knoten an. Na prima. Im Hafen haben wir dann bis 40 Knoten Wind. Für Morgen das Gleiche.
Viel Spaß mit dem Selbstauslöser auf Rödvig 

21August

Rödvig – 21.08.

bootsmann 08 - August » 2012

Ausschlafen und den Tag mit Schiff aufklaren und putzen verbringen.