Post!!!

Post!!!!

Am Morgen um 4 Uhr laufen wir in den Olympiahafen von Tallin ein. Wir halten uns erst mal an die Hafenbeschreibung in unserem Buch und machen an einer Mooring fest. Am Mittag geht Robert los und meldet uns beim Hafenmeister an und hofft, dass unser Ladegerät dort angekommen ist. Mit leckerem Brot und Croissants sowie dem Ladegerät kommt er wieder zurück. Wir sollen uns in ein anderes Hafenbecken verholen und das machen wir auch direkt, damit wir in ruhe frühstücken können. Danach werden die Fahrräder ausgepackt, weil wir ca. 6 km bis in das Stadtzentrum radeln müssen. Der Hafen hier in Tallinn ist zwar groß und es gibt viel zu gucken, aber wohl fühlen wir uns hier nicht. Die Duschen kosten 3 Euro extra und die 18 Euro sind dann auch nicht mehr so günstig. Wir fahren am Wasser über einen schön angelegten Fahrradweg in die Stadt. Da wir direkt an den Fährterminals vorbeikommen, checken wir auch noch in einem der zahlreich vorhandenen Alkoshops die Bierpreise. Wir müssen ja noch für die Zeit in Finnland und Schweden bunkern. Einmal im Hafen schauen wir uns auch direkt den Stadthafen an. Dieser wurde erst 2010 neu eröffnet und so sieht er auch so. Alles pikobello und wir sehen auch drei Schiffe aus der kleinen Seglergemeinde wieder. Nun geht es in die Altstadt von der man hier schon die sehr gut erhaltene Stadtmauer sehen kann. Wir fahren ein Stück berg auf mit unseren Rädern, um unsere Fahrräder zu parken und die Altstadt zu Fuß zu erkunden. Es sieht hier aus wie in einer mittelalterlichen Filmkulisse, wir sind begeistert.

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Der Anker hat mal wieder gehalten und der Wind flaute in der Nacht dann auch irgendwann ab. Am Morgen blauer Himmel bis zum Horizont mit 12 Knoten Wind aus West. Wir segeln Richtung Vormsi durch die Bucht von Hapsalu in Richtung Finnischen Meerbusen mit Ziel Dirhami ca. 45 sm. Im Zickzackkurs geht es durch die Bucht was sich aber dank der elektronischen Seekarten und Open CPN als sehr komfortabel gestaltet. Wir bekommen jedes Seezeichen und Untiefen angezeigt und können, wie auch schon beim Ankern fest stellen, dass die Kartenvermessung stimmt. Im Hafen angekommen treffen wir auf Bigfoot mit Crew. Da am nächsten Tag Nordwind angesagt ist hängen wir und auch Bigfoot einen Hafentag dran.

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Östlich von Orjaku an dem Inselchen Onaku -  58°48,52N-022°58,45E
Am Morgen ist Bigfoot schon verschwunden, da sie auch nach Hapsalu wollen um Freunde an Bord zu nehmen. Wir haben keine Eile und als es dann losgeht verwöhnt uns der Wind aus Nord mit bis zu 24 Knoten und moderater Welle zwischen den Inseln. Wir rauschen in die Ankerbucht die uns aber mit nur noch 13 Knoten Wind guten Schutz bietet. Leider stellen wir ein kleines Loch in der Genua fest und der Besan muss auch geändert werden, da er viel zu groß wenn wir Ihn vor Anker setzen und wir ihn nicht reffen können.
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58°31,86N-023°19,04E

Möwen-Abschiedsgesang

Möwen-Abschiedsgesang

Wir fahren mit Bigfoot aus dem Hafen und machen noch schnell ein paar Fotos von den jungen Möwen, da meldet sich schon wieder der Rauchmelder bei Dino. Dicker Wasserdampf verrät, dass etwas mit der Motorkühlung nicht stimmt. Die Flanschverschraubung vom Abgasrohr ist losgerappelt weil der Bordmechaniker bei der Montage zu zögerlich war. Also wird eine neue Dichtung aus Packungsschnur gebastelt und die Schrauben mit Kontermuttern gesichert.
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Es kommt dann doch noch mal Nebel auf aber er verschwindet auch schnell wieder. Es folgt ein entspanntes Blistersegeln bis kurz vor den Hafen. Danach wird Dino angeworfen um durch die enge, felsige Zufahrt den Hafen anzusteuern, plötzlich meldet sich der Rauchmelder im Motorraum. Robert kontrolliert und meint nur, dass Dino nach irgendwelchen Ersatzteilen schreit. Also steht für uns schon fest, dass wir in Kuressaare, einer größeren Stadt, diese eben besorgen müssen.
Arrival

Arrival…

Die Mari-Luise läuft ein

Die Mari-Luise läuft ein

Die Fotos von unserem Einlaufen in den Hafen von Kuressaare hat Uli gemacht. Auch hat er uns einen Platz beim Hafenmeister reserviert, allerdings verschätzt der sich beim Anblick unserer Malu und weist uns einen anderen, viel kleineren Platz zu, der dann aber doch mit festmachen an zwei Moorings passt. Mit Uli und Marina ist die komplette kleine Seglergemeinde vertreten. Es wird dann ein später Abend bei uns an Bord.
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Bei strahlend blauem Himmel verlassen wir den Hafen Ventspils. Mit 5 Knoten aus Südost wird der Blister gesetzt und Hein muss ran.
Neuer Style für Robert

Neuer Style für Robert

Robert hat heute Geburtstag und ich bereite ein besonderes Frühstück vor. Als Geburtstagsüberraschung habe ich mir einen Haarschnitt ausgedacht, der dann noch vor dem Geburtstagskuchen dran ist. Wir genießen den schönen Segeltag ein richtiger Geburtstagsprinzentag.
Happy Birthday, Robert

Happy Birthday, Robert

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Der Hafen von Ventspils

Der Hafen von Ventspils

Wir haben uns wieder einen längeren Törn vorgenommen (105 sm) und starten mittags Richtung Ventspils. Die Städte Liepaja und Pavilosta lassen wir im Gegensatz zu den anderen Seglern einfach aus. Am nächsten Tag erreichen wir es gegen 18 Uhr. Roland ist schon vor Ort und hilft uns beim Festmachen. Unsere erste Mooring, alles klappt prima, da ich vom Gangbord kniend an die Mooringboje dran komme.
Der Hafen ist nicht gerade attraktiv, aber es gibt auch hier wieder, wie schon in Litauen eine kleine Sauna und 2 Waschmaschinen. Alles ziemlich ungepflegt, alt und nicht gerade sauber. Roland berichtet uns von der schönen, sauberen Stadt und rät uns die Fahrräder zu nehmen, da der Weg dorthin doch zu Fuß etwas zu weit wäre. Nach einem guten Frühstück befolgen wir seinen Rat und fahren los am Fluss Vent entlang. Die Stadt ist auffallend sauber und wirkt sehr aufgeräumt.

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Die Windvoraussagen für heute sind günstig und wir legen für unsere Verhältnisse früh gegen 10 Uhr ab. Erst geht es wieder über eine Stunde durch den Danziger Hafen um dann die Danziger Bucht mit einem guten Wind aus west nord-west zu durchfahren. Schon auf halber Strecke dreht der Wind wie blöde und wir fast auch, durch. Wir kreuzen nachdem sich der Wind auf Nord festgelegt hat. Wir sind leider gezwungen weit auf die Ostsee raus zu fahren damit wir um das russische Seegebiet in der Höhe von Kaliningrad vorbei kommen. Gerade als wir anscheinend etwas näher darauf zu kommen, sehen wir ein Schiff, von dem wir nicht wissen ob es ein Patrouillenboot ist. Auf jeden Fall fährt es unseren Kurs in großem Abstand mit, also kreuzen wir weiter. Ich ärgere mich ein wenig über den doch offensichtlich freien Seeraum den wir umfahren müssen, aber es nutzt nichts. Später mit nur mageren 5-8 Knoten Wind ziehen wir dahin und vorbei an einem endlos langen Strand. Als der Wind uns gegen 22 Uhr ganz im Stich lässt Motoren wir weiter. Die Ostsee wird platter und platter und wir sind auch geplättet, so haben wir sie noch nie gesehen. Wieder abwechselnd gönnen wir uns eine Mütze Schlaf. In meiner Wache begleiten mich einige Fischerboote und Steuerbord voraus entdecke ich ein undefinierbares schwimmendes etwas. Meine Fantasie kennt keine Grenzen bis ich sehe, das Ding kommt immer näher, geht vorm Bug durch und kann dann als losgelöste Riesen Boje erkannt werden, nicht auszudenken wenn wir da drauf gefahren wären bzw. eine Gefahr für jedes Kunststoffboot. Robert kommt gerade rauf und ist auch entsetzt über den Anblick dieses rostigen Monsters.
Rostmonster - Eine lose Boje...

Rostmonster – Eine lose Boje…

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Leben an Bord
Schon um 8 Uhr legen wir ab um bis Danzig durch zu fahren. Mit dem Wind aus West geht es dann gemächlich weiter gen Osten. Leider haben wir dann um 13 Uhr einen Winddreher auf Nord-Ost, also muss Dino ran. Erst gegen Abend ist es wieder möglich mit dem Blister einen leichten Hauch einzufangen, allerdings hilft uns jetzt auch die Strömung.
SY Carli-Ulte

SY Carli-Ulte

Achteraus sehen wir langsam die Carli-Ulte ran kommen. Bevor diese in den Hafen von Wladislawowo abdreht, machen wir noch schnell ein paar Fotos um sie dann beim nächsten Treffen (wir haben anscheinend den gleichen Weg) an die Crew zu übergeben. Kurz nach der Hafeneinfahrt erreicht uns ein Funkspruch der Carli-Ulte. Der Hafen hätte keinen Platz mehr für sie und deshalb würden sie sich uns anschließen. Nachdem Robert dann unseren Kurs genannt hat, welcher nah am Land vorbei genau zwischen einem militärischen Sperrgebiet und dem Ufer vorbeiführt, kommt die Frage nach unserem Tiefgang. Carli-Ulte hat 2 m Tiefgang und ist etwas zögernd, Robert kann aber die Zweifel ausräumen. Wir sehen dann auch, dass die Carli-Ulte mit ihrem Kurs etwas näher an das Sperrgebiet rangeht. Wir beide sind auch noch nie so nah an der Küste vorbeigefahren und entdecken erstaunt die neue Geräuschkulisse mit den sich am Strand brechenden Wellen. Ansonsten ist es ruhig und friedlich. Ein Baggerschiff will noch passiert werden und da keine Signale uns die Seite vorgeben, beschließen wir auf unserem Kurs zu bleiben und rechts daran vorbeizufahren. Erst nachdem wir es passiert haben sehen wir, dass wohl Unterwasser über einen langen Schlauch der ausgebaggerte Sand auf den Strand befördert wird. Puh, da haben wir ja noch mal Glück gehabt, das wir mit unseren 1,55 Meter Tiefgang über den Rüssel gekommen sind.
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